E-Book-Reader Test 2016: Hier finden Sie das richtige Modell!

E-Book-Reader haben sich in den vergangenen Jahren ihren festen Platz in den Technikabteilungen erobert und eine immer größer werdende, treue Fangemeinde gewonnen. Jedes Jahr kommt mindestens ein neues Modell in fast jeder Baureihe auf den Markt. Unsere Seite E-Book-Reader-Tests möchte Ihnen bei der Entscheidungsfindung helfen; wir testen alle aktuellen E-Reader, die für ein größeres Publikum interessant sind, und liefern wertvolle Hintergrundinformationen zum Kauf und späteren Praxiseinsatz.

Als Tester arbeiten bei uns ausschließlich Redakteure und Autoren, die auch auf unserer Schwesterseite Kindle-Tipps.de tätig sind; ein Höchstmaß an Präzision und Objektivität ist somit gewährleistet.

Kindle Voyage

4.0 von 5 Sternen (1462 Stimmen)

EUR 189,99

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Tolino Vision 3 HD

3.4 von 5 Sternen (30 Stimmen)

EUR 157,80

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Kindle Paperwhite 3 (2015)

4.5 von 5 Sternen (4713 Stimmen)

EUR 119,99

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Kobo Aura H2O

3.9 von 5 Sternen (53 Stimmen)

EUR 179,00

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Kindle Paperwhite 2 (2013)

4.6 von 5 Sternen (9581 Stimmen)

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Tolino Shine 2 HD

2.8 von 5 Sternen (16 Stimmen)

EUR 121,90

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Tolino Shine

3.4 von 5 Sternen (105 Stimmen)

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Kindle Touch

4.5 von 5 Sternen (1390 Stimmen)

EUR 60,99

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Marktübersicht E-Book-Reader

Der Markt der E-Book-Reader ist mittlerweile recht überschaubar geworden. Während es in der Anfangszeit noch ein gutes Dutzend verschiedene Anbieter und Konkurrenten gab, sind vor allem im deutschsprachigen Raum mittlerweile nur noch zwei große Plattformen und Anbieter vorhanden: Amazon und Tolino. Beide haben jeweils eine Produktlinie mit mehreren Geräten, die regelmäßig und kontinuierlich verbessert werden. Die Amazon-Lesegeräte heißen „Kinde„, bei Tolino tragen sie den selben Namen wie das Konsortium, heißen also ebenfalls „Tolino„.

In den folgenden Abschnitten geben wir einen groben Überblick, detailliertere Informationen finden Sie auf den entsprechenden Test- und Unterseiten.

Ratgeber: Kauf und Tests von E-Book-Readern

Welcher E-Book-Reader soll es sein? In Deutschland bleiben im Grunde nur noch zwei attraktive Plattformen übrig

Welcher E-Book-Reader soll es sein? In Deutschland bleiben im Grunde nur noch zwei attraktive Plattformen übrig

Welche Geräte gibt es?

Die beiden Produktlinien Kindle und Tolino bestehen aus jeweils etwa zwei bis vier verschiedenen Geräten, die verschiedene Preisklassen und Geldbeutel abdecken sollen. Die schwankende Zahl ergibt sich daraus, dass gelegentlich etwas ältere Modelle noch parallel zu ihren neuen Nachfolgern verkauft werden. Hier lässt sich oft auch der ein oder andere Euro sparen.

Zu Produktlinie der Kindle-Familie gehören (Stand 2016) der Kindle Oasis, der Kindle Voyage, Kindle Paperwhite sowie der „Basis“-Kindle (in preislich absteigender Reihenfolge sortiert). Das Tolino-Produktangebot umfasst aktuell den Tolino Vision 3 HD und den Tolino Shine 2 HD, gelegentlich findet man auch noch den älteren Tolino Vision 2 oder gar den originalen Tolino Shine. Preislich liegen die meisten populären Geräte zwischen 100 und 160 Euro.

Worin unterscheiden sich E-Book-Reader?

Doch was können die beiden Marktführer in Deutschland? Grundsätzlich unterscheiden sich die Geräte nur in Details. Die wesentlichen Funktionen, allen voran das „elektronische Papier“ (oft auch als „digitale Tinte“ bezeichnet), sind identisch. Buchstaben erscheinen messerscharf abgebildet, der Hintergrund ist fast weiß und erinnert eher an Papier denn an einen leuchtenden Bildschirm.

Der wesentliche Unterschied besteht in der Shopanbindung. Beim Kindle ist man auf das Angebot von Amazon angewiesen (wenngleich es auch einige alternative Shops gibt) und muss damit gleichzeitig akzeptieren, dass mehr als zwei Drittel aller Bücher mit einem harten Kopierschutz versehen sind. Salopp gesagt: geht der Kindle kaputt, sind auch die Bücher weg.

E-Book-Reader erlauben es, Bücher problemlos auch in praller Sonne zu lesen

E-Book-Reader erlauben es, Bücher problemlos auch in praller Sonne zu lesen

Einen Tolino-Reader zu kaufen, heißt aber deshalb noch lange nicht, dass man von nun an frei und unbegrenzt Bücher tauschen oder kopieren kann. Auch hier gibt es Kopierschutzmechanismen, allen voran Adobes DRM. Dieses ist im Prinzip genauso restriktiv wie das von Amazon, wird von den E-Book-Shops aber wesentlich seltener eingesetzt. Stattdessen kommt häufig ein „Soft-DRM“ zum Einsatz, das mit einem digitalen Wasserzeichen arbeitet und somit etwas leichter handhabbar ist. Übrigens: Das Epub-Format, das fast schon zum Sinnbild des freien E-Books geworden ist, sagt nichts über den Kopierschutz aus! Entsprechende Bücher können ebenfalls mit DRM versehen sein (mehr dazu auf der Seite Ebook-DRM)

Ein „Markenzeichen“ der Tolino-Plattform ist es, dass die meisten Geräte wasserdicht sind; zwar können ein paar kleine Spritzer auch dem Kindle nichts anhaben, doch in der Badewanne ist man nur mit einem Tolino auf der wirklich sicheren Seite..

Warum sollte ich einen E-Book-Reader kaufen?

Schon oft wurde den E-Book-Reader der Niedergang vorausgesagt; Tablet PCs seien mindestens ebenbürtig, kaum teurer und könnten noch viele weitere Aufgaben übernehmen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis E-Book-Reader von Tablets kannibalisiert würden, hieß es nicht nur in Fachmedien, sondern auch bei großen Marktforschungsinstituten. Doch nichts davon geschah. Warum?

Kindle-Aufbau (Bild: eigene)

Kindle-Aufbau (Bild: eigene)

Das wohl wichtigste Merkmal eines E-Book-Readers ist dessen Bildschirm. Dieser ist eben nicht durch das spiegelnde und aktiv beleuchtete Display eines Tablets zu ersetzen. Es besteht aus einer Art elektronischem Papier, das selbst nicht leuchtet und komplett matt ist. Nur durch indirekte Beleuchtung (zum Beispiel die Sonne oder integrierte Lampen) lassen sich die Inhalte – ganz wie bei einem gedruckten Buch – lesen.

Daneben sprechen aber noch andere Gründe für ein weiteres Gerät im Technikzirkus: E-Book-Reader sind in der Regel leichter und handlicher als Tablets, halten um ein Vielfaches länger durch (im Extremfall mehrere Monate) und sind deutlich günstiger.

Test-Feld von zirka 50 bis 300 Euro

Für unsere aktuelle Marktübersicht haben wir E-Book-Reader im Preisbereich zwischen 50 und 300 Euro getestet. Die meisten Modelle bewegen sich im Preisbereich um 100 Euro. Für diese Summe gibt es alle wesentlichen Funktionen, darunter auch eine integrierte Beleuchtung, mit der sich auch nachts komfortabel lesen lässt. Auch das integrierte Display ist in dieser Preisklasse bereits sehr gut.

Wer mehr ausgibt, erhält dafür in der Regel zusätzliche Annehmlichkeiten. Dazu zählen etwa separate Tasten zum schnelleren Umblättern, edlere Materialien (und damit meist ein geringeres Gewicht), eine Anbindung ans Mobilfunknetz oder zusätzliche Ledertaschen. Mehr dazu auf der Seite Kaufberatung.

Probleme und Schwierigkeiten im Test

Natürlich sind nicht alle E-Book-Reader perfekt. Schwächen haben gerade die preiswerten Geräte bei Bedienung und Funktionalität. So dauert es manchmal vergleichsweise lange, bis Seiten umgeblättert oder Menüfunktionen aufgerufen werden können.

Die meisten Probleme im Test sind aber dem E-Book-Konzept geschuldet. Die meisten Bücher der Kindle-Reihe können nicht auf Tolinos gelesen werden und die Epub-Bücher aus dem Tolino-Universum lassen sich in der Regel nicht mit Amazon-Geräten öffnen. Ein großes Problem haben schließlich beide Plattformen gemeinsam: Die PDF-Unterstützung ist mangelhaft. Nur sehr einfach strukturierte Dateien kann man auch am E-Book-Reader lesen. Weitere Schwächen und Einschränkungen finden Sie auf unseren Testseiten der jeweiligen Geräte.

E-Book-Reader kaufen: Was Sie sonst noch wissen müssen

Das digitale Lesen ermöglicht einige nette Zusatzfunktionen und Annehmlichkeiten, die so auf gedruckten Büchern nicht möglich sind. Bei fremdsprachigen Büchern lassen sich zum Beispiel Erklärungen zu schwierigen Wörtern mit wenigen Fingertipps aufrufen, Wissensartikel, etwa von Wikipedia, sind ebenfalls nur ein paar Tipps entfernt. Besonders praktisch ist aber die Notizfunktion: Hier lassen sich Schlüssel-Textstellen nicht nur markieren, sondern auch als Textdatei exportieren. Das ist nützlich, wenn man etwa von Fachbüchern kompakte Zusammenfassungen erstellen möchte.

E-Reader sind darüber hinaus vor allem auf Reisen praktisch. Wie sonst könnte man es schaffen, Hunderte oder sogar Tausende Bücher in der Jackentasche mit in den Urlaub zu nehmen? Wer sein Gerät auch am Strand nutzen will, sollte aber ein paar Euro in sinnvolles Zubehör investieren. So ist an erster Stelle eine Hülle zu nennen, die den E-Book-Reader vor Staub, Schmutz und Kratzern schützt.

Die wichtigste Fragen beim Kauf eines E-Book-Readers

  • Wie viel lesen Sie? (Für Vielleser lohnt sich ein teureres Modell, während Gelegenheits-Leser auch mit einem Einsteigermodell gut fahren)
  • Welche Art von Büchern werden gelesen? (Belletristik wird naturgemäß auf allen E-Readern gut dargestellt, während es für Fachbücher schon größere und besser aufgelöste Display sein sollten)
  • Wie viele Personen nutzen den E-Book-Reader? (Je nach Gerät und Plattform können sich mehrere Personen einen E-Book-Reader teilen und sogar Bücher tauschen)
  • Was wird gelesen? (Vor allem bei eigenen Dokumenten wie Word- oder PDF-Dateien lohnt es sich, etwas mehr Geld für schnellere und leistungsfähigere E-Book-Reader auszugeben)

 

Testinfo
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Ebook-Reader-Tests
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E-Book-Reader-Tests.net
Wertung
5
E-Book-Reader Test 2016: Hier finden Sie das richtige Modell! E-Book-Reader haben sich in den vergangenen Jahren ihren festen Platz in den Technikabteilungen erobert und eine immer größer werdende, treue Fangemeinde gewonnen. Jedes Jahr kommt mindestens ein neues Modell in fast jeder Baureihe auf den Markt. Unsere Seite E-Book-Reader-Tests möchte Ihnen bei der Entscheidungsfindung helfen; wir…