Ebook-Reader sind für lesefreudige Kinder ein Segen. Doch welches Gerät ist das richtige?

Ebook-Reader sind für lesefreudige Kinder ein Segen. Doch welches Gerät ist das richtige? (Fotos: s. Bildhinweise)

Ein Ebook-Reader ist eine tolle Möglichkeit, die digitale Welt und Bücher für Kinder zusammenzubringen. Die Frage, die man sich stellen muss, lautet: Welches Gerät ist am besten für Kinder geeignet?

Vorteile eines Ebook-Readers für Kinder

Jedes aktuelle Gerät für digitalen Lesespaß bietet es mittlerweile an: ein integriertes Wörterbuch. So kann Ihr Kind direkt und einfach nachsehen, wenn es ein Wort im Buch nicht versteht.

Unter dem Strich ist Amazon mit seinen Kindle-Geräten hier etwas komfortabler als beispielsweise die Tolinos von Thalia. Das integrierte Lexikon ist sehr gut und einfach zu bedienen. Der Clou ist aber der integrierte Vokabeltrainer, den alle Modelle ab dem Kindle Paperwhite integriert haben. So können schwierige Begriffe gesammelt und zusammen nachgesehen und gelernt werden.

Weitere Vorteile des Ebook-Readers liegen in den Individualisierungsmöglichkeiten. So können Schriftart und -größe problemlos verstellt werden. Auch hier bieten alle bekannten Marken diverse Funktionen. Wer seine Ebooks gerne im Querformat liest, ist am besten bei Tolino oder Kindle aufgehoben. Ebook-Reader von Kobo bieten diese Funktion in der Regel nicht. Dafür haben die Kobo-Geräte die umfangreichsten Anpassungsmöglichkeiten für das Schriftbild.

Nicht zuletzt ist ein Ebook-Reader eine tolle Gelegenheit, Ihr Kind an das digitale Zeitalter heranzuführen, ohne es zu überfordern. Es lernt, mit einem Touchscreen (die meisten aktuellen Ebook-Reader haben einen Touchscreen) umzugehen und den grundlegenden Aufbau von Menüs. Außerdem wird das Kind dabei nicht von tausenden Farben und Möglichkeiten überfordert.

Ebook-Reader richtig einstellen

Viele Ebook-Reader haben eine Kindersicherung mit an Bord. Dadurch können beispielsweise keine Einkäufe getätigt oder der integrierte Browser genutzt werden. Auch das Verbot des Zugriffs auf einzelne Bücher kann beispielsweise bei Amazon eingestellt werden.

Bei Amazon nennt sich die Funktion Kindle FreeTime. Sie sperrt den Zugriff auf den Kindle-Shop, den Zugriff auf den Browser und auch Wikipedia und es gibt eine separate Bibliothek nur für Kinder, in der alle geeigneten Bücher gespeichert werden können. Mehr zu den Familienoptionen des Kindle haben wir in diesem Artikel zusammengestellt.

Schutz vor Schäden

Wo Kinder sind, gehen nicht selten Dinge zu Bruch. Definitiv zu empfehlen ist deswegen eine Hülle für den Ebook-Reader. Am besten ist eine Hülle geeignet, die permanent am Ebook-Reader angebracht ist, also keinen locker sitzenden Sleeve. Auch die gerne gesehenen Skins für Ebook-Reader, die nette und für Kinder interessante Muster auf die Rückseite des Gerätes zaubern, sind für eine Schutzfunktion der Ebook-Reader nur bedingt geeignet. Eine Auswahl passender und formschöner Hüllen finden Sie bei unserer Partnerseite Kindle-Tipps im Artikel http://www.kindle-tipps.de/kindle-zubehoer/.

Viele Hersteller bieten außerdem eine Zusatzversicherung für Ebook-Reader an, die eventuelle Schäden teilweise abdeckt. Dieser Unfallschutz kann ebenfalls eine gute Wahl sein, wenn das Gerät intensiv beansprucht wird.

Ebook-Reader, kein Tablet für Kinder!

Wenn Ihr Kind viel liest, ist es wichtig, dass Sie ihm einen Ebook-Reader und kein Tablet kaufen. Tablets haben eine andere Displaytechnologie mit Hintergrundbeleuchtung, die auf Dauer die Augen ermüdet. Außerdem strahlen sie blaues Licht aus, welches eine wachhaltende Wirkung hat.

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